1.01.2009, 00:11 Uhr root Administrator superuser
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Schwitzt man in einem Wasserbett mehr als sonst?
normalerweise nicht; wie immer müssen alle Variablen gut abgestimmt sein.
Das Heizelement lässt sich ganz individuell einstellen. Die meisten Wasserbettbenutzer bevorzugen Temperaturen zwischen 27°c und 28°c. Im Gegensatz zu herkömmlichen Matratzen kann sich kein Kondenswasser im Kern ansammeln. Durch die aufsteigende Wäre verdunstet die Körperfeuchtigkeit. Eine Viertelstunde lüften reicht, um die absorbierte Feuchtigkeit aus dem Überzug trocknen zu lassen.
Fürs Schwitzen im Wasserbett gibt es viele mögliche Ursachen. Es ist wichtig zu wissen, dass im Wasserbett sowohl eine zu hohe, als auch eine zu niedrige Temperatur zum Schwitzen führt!
die Heizung ist zu hoch eingestellt. Lösung: Temperatur reduzieren. 28ºC
– die Bettwäsche ist nicht mehr atmungsaktiv (Federn, Daunen sollten alle 3 Jahre gereinigt oder ersetzt werden!!!), deshalb bildet sich ein Wärmestau. Lösung: Bettwäsche wechseln oder reinigen lassen!
– bei Keramikheizungen ist die Strahlungsfläche der Heizung sehr klein und trifft teilweise den liegenden Körper.
Lösung: Heizung über Nacht abschalten
– die Heizung ist zu NIEDRIG eingestellt. Wenn die Temperatur des Wasserbettes die Oberflächentemperatur der Haut unterschreitet, droht eine Auskühlung des Körpers. Der Körper versucht gegenzusteuern, indem er beginnt, stark zu schwitzen (“kalter Schweiß”)! Achtung: Dieser Zustand ist gesundheitsschädlich!
Lösung: Die eingestellte Temperatur in 0,5 Grad-Schritten erhöhen, bis das Schwitzen aufhört. Dabei beachten, dass es 2 Tage dauern kann, bis das gesamte Wasser die gewünschte Zieltemperatur hat. Im Zweifelsfall beginnen Sie bei 28º C.
Die ideale Temparatur im Wasserbett ohne wärmereflektierende Bezüge (Schafwolle oder ähnliches ist ungeeignet für das Wasserbett) ist 28ºC sowohl Mann wie Frau, da die Ziel-Innentemparatur bei allen Menschen zwischen 36.5 bis 36.8 ºC ist!
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